Geschichte Kambodschas

Ich möchte Dir hier kurz beschreiben in welchem Zusammenhang das Projekt
"Chance auf Schule" mit der Geschichte Kambodschas steht. Die ganze Geschichte Kambodschas genau zu beschreiben würde Tage in Anspruch nehmen, deshalb möchte ich Dich bitten einfach Kambodscha im Internet zu suchen solltest Du über die Geschichte mehr wissen wollen.


Die Schrecken der Roten Khmer

Seit seiner Unabhängigkeit von Frankreich 1953 durchlebte Kambodscha zahlreiche Konflikte, unter denen die Menschen bis heute leiden. 1969 bis 1973 wurde Kambodscha während des Vietnamkrieges bombardiert, um die Rückzugsgebiete der Vietcong zu zerstören. Anschließend verbreiteten die Roten Khmer unter Pol Pot Angst und Schrecken. Fast drei Millionen Kambodschanerinnen und Kambodschaner, rund ein Drittel der damaligen Bevölkerung, wurden ermordet oder vertrieben. Umgebracht wurde jeder, der sich irgendwie verdächtig machte. Sei es weil er lesen und schreiben konnte, chinesische Eltern hatte, weil er im Schlaf auf Englisch redete, eine Brille trug oder einfach weil sein Gesicht nicht gefiel. Selbst Mönche, die in Kambodscha seit jeher ein hohes Ansehen genießen wurden nicht verschont. Fast die gesamte geistige Elite des Landes wurde umgebracht und die Infrastruktur völlig zerstört. Erst 1993, mit den ersten freien Wahlen seit 20 Jahren, kehrte ein wenig Normalität in das Land zurück. Der jahrzehntelange Bürgerkrieg endete faktisch erst Anfang 1999, nachdem sich die letzten Kämpfer der Roten Khmer ergeben hatten.

Heute steht das Land trotz wirtschaftlichem Aufschwung in der Textilindustrie, der Landwirtschaft, Baubranche und dem Tourismus eben durch diese vor Problemen wie Umweltzerstörung, Umweltverschmutzung und dem Kulturverlust durch falsch ausgearbeitete Tourismuskonzepte.